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Ausflug am 9. September 2018 – Technikgeschichte in unserer Region

Technikgeschichte in unserer Region

Am Sonntag, 9. September 2018, fahren die Agriafreunde Untergriesheim zu zwei wichtigen und interessanten Technikmuseen in unserer Gegend: In das süddeutsche Eisenbahnmuseum in Heilbronn und ins Zweiradmuseum in Neckarsulm. Dazwischen ist eine Mittagseinkehr vorgesehen. Wir treffen uns um 9:45 am Agriahäusle und bilden Fahrgemeinschaften. Für die Agriamitglieder übernimmt der Verein die Eintrittsgelder. Der Ausflug findet auf jeden Fall statt. Um die Details besser planen zu können bitten wir bis 6. September 2018 um Anmeldung – Tel 07136/5309 oder per Mail: info@agria-freunde-untergriesheim.de. Wir freuen uns auf rege Teilnahme und sind sicher, dass dieser Tag sehr interessant wird!

 

 

Bericht Agria Ausfahrt 17.06.2018

Schöne Ausfahrt!
Wie schön unsere nähere Umgebung ist konnten die Agriafreunde bei ihrer letzten Ausfahrt einmal mehr feststellen. Mit vier Maschinen – eine davon sogar aus Binau(!) – ging es nach Möckmühl. Die Hinfahrt führte über den Buchhof, an Kressbach vorbei durch Ernstein und das Brandhölzle. Dabei gab es bei herrlichem Wetter immer wieder tolle Ausblicke ins Jagsttal! In Möckmühl fand sich schnell ein guter Abstellplatz für die Maschinen. Dann konnten sich die Teilnehmer beim dortigen Stadtfest stärken. Die Heimfahrt führte auf der „klassischen“ Route entlang der Jagst zurück nach Untergriesheim. Diese Fahrt hat so viel Spaß gemacht, dass Überlegungen angestellt wurden eine weitere Fahrt in einigen Wochen zu organisieren. Dazu wird über den Rundblick und unsere Homepage „www.agria-freunde-untergriesheim.de“ informiert. KS


Jubiläumsausfahrt der AGRIA Freunde Untergriesheim e.V. (HST 25.06.2014)

Das große Agriadreieck

Zehn Jahre nach der berühmten Ungarnfahrt und zwanzig Jahre nach der Vereinsgründung war es an der Zeit wieder einmal eine große Fahrt mit unseren tollen Kisten zu unternehmen.

Die große Dreiecksfahrt: Untergriesheim – Ochsenfurt – Dinkelsbühl – Untergriesheim, insgesamt etwa 300 km, das war wieder eine richtige Herausforderung für die sechs Fahrer und ihre drei Maschinen.

Los ging´s am Freitag, 22.08. bei frischen Temperaturen am Agriahäusle auf bereits bekannten Wegen über Möckmühl nach Korb.

Dann begann der unbekanntere Teil auf Nebenstraßen und Radwegen bis Bad Mergentheim. Dort waren ein kurzes Stück Bundesstraße und eine verrußte Kerze und ein gelöster Schwimmerkammerdeckel die ersten Probleme.

Über so bekannte Orte wie Reckerstal, Neubronn, Oesfeld usw. führte die Fahrt dann aber problemlos bis zum ersten Etappenziel: Goßmannsdorf, einem Stadtteil von Ochsenfurt. Übernachtung und Verpflegung waren gut und so konnten wir dann frohgemut am Samstag, 23.08. die zweite Etappe mit dem Auftanken der Ratterkisten beginnen.

So ganz klappte es mit der geplanten Route nicht (schlechte Beschilderung!), trotzdem war man flott in Aub. Die Fahrer waren dort allerdings etwas durchgefroren.

Dann wurde Creglingen erreicht und dort spontan eine Routenänderung beschlossen. Es ging weiter im Taubertal aufwärts nach Rothenburg o.T., wo sich ein Tankdeckel selbstständig machte. Der konnte zum Glück von der folgenden Maschine aus „gerettet“ werden.

Von Rothenburg ratterten die Kisten dann immer weiter in südlicher Richtung zur Mittagseinkehr in den bekannten Ort Oberoestheim. Wieder aufgewärmt (Petrus hätte die Heizung an allen drei Tagen doch wirklich etwas höher drehen können!) und frisch gestärkt fuhren wir über Wörnitz und Feuchtwangen bis fast vor unser Ziel, dann kam der Regen.

Damit konnte dann für die letzten acht Kilometer auch noch die hervorragende Regenschutzbekleidung getestet werden. Sie hat sehr gut funktioniert, nur bekommt man mit Sandalen trotzdem nasse Füße. Im Regen wurde Dinkelsbühl erreicht und Quartier in einem gemütlichen historischen Hotel mitten in der Stadt genommen. Nach dem Aufwärmen und der notwendigen Stärkung hatte der Regen aufgehört und die Agrianer konnten sich bei einem Abend-spaziergang die sehr schöne, alte Stadt anschauen.

Am Sonntag, 24.08. wurde um neun Uhr gestartet, sehr bestaunt und heftig fotografiert von einer chinesischen Touristengruppe. Nach den Erfahrungen des Vortags riskierte die Gruppe die Fahrt auf „normalen“ Straßen wodurch wir zügig vorankamen. An Crailsheim und Ilshofen vorbei wurde der Kocher bei Geislingen a.K. überquert.

Dort klappte es dann mit der Orientierung nicht richtig, aber trotzdem erreichten wir über Untermünkheim schließlich Kupferzell zur Mittagsrast. Von dort aus ging´s wieder in´s Kochertal nach Künzelsau. Somit konnten wir nicht, wie geplant, dem Golfplatz in Friedrichsruhe unsere Aufwartung machen, aber die Fahrt im Kochertal war herrlich. Kurz vor Untergriesheim gab´s in Bürg noch ein Missverständnis und die Gruppe war getrennt. Aber dank Handykommunikation fuhren die drei Gespanne ab Stein wieder zusammen zum gemütlichen Abschluss in der Gaststätte „Muth“ in Untergriesheim.

Alle sechs Fahrer waren sehr zufrieden über die Leistung, die Zuverlässigkeit unserer alten Fahrzeuge und die Tatsache, dass es keinerlei gefährlichen Ereignisse gab.

Das „große Agriadreieck“ hat so viel Spaß gemacht, dass schon erste Ideen für weitere Fahrten entwickelt wurden.

KS